line-up: Alpine Zither, Stereo Playback
duration: 7 minutes
date of premiere: 30.1.2018, Martin Mallaun, BKA Theater Berlin
line-up: Alpine Zither, Stereo Playback
duration: 7 minutes
date of premiere: 30.1.2018, Martin Mallaun, BKA Theater Berlin
The project Vestris 4.0 Choreographic Miniatures was developed with the dancer/choreographer Eva Maria Schaller and Cellist Maiken Beer for Imagetanz 2017, brut Wien in cooperation D.ID / OHO Offenes Haus Oberwart.
Pancrace Royer: Le Vertigo (2016)
adaption of Joseph-Niclas-Pancrace Royer’s harpsichord composition “le vertigo” (1746) for ensemble and electronics
line-up: flute, clarinet, trombone, e-guitar, keyboard, percussion, violin, viola, violoncello, contrabass, electronics
duration: 6′
date of premiere: 23.09.2016, Black Page Orchestra, Arena Wien
Black Page Orchestra, conductor Leonhard Garms
UNSAFE + SOUNDS FESTIVAL 2016, Arena Wien
visuals: Patrik Lechner
stage design: Christopher Sturmer, Birgit Rampula
accummulation 1 (unnecessary needs)
line-up: 2 soprano saxophones, 4 channel electronics
duration: 9’40”
date of premiere: 15.07.2016, EMAC Ensemble, CMMAS Morelia, Mexico
Die Auflösung traditioneller Stubenmusik in die Geometrie des Alpenhauptkammes
1.Versuch: Almenmeditation
The dissolution of traditional regional parlour music into the geometry of the main chain of the alps
1.attempt: mountain pasture meditation
line-up: clarinet, alpine zither, 2 channel electronics
duration: 7’40”
date of premiere: 07.10.2016, Mikko Raasakka, Martin Mallaun
Gefüttert mit 222 Midiflies alpenländischer Stubenmusik sowie dem geologischen Profil alpiner Gebirgsketten spuckt der Computer musikalische Gesten für Lira und Zither aus, die genau dem entsprechen: eine Anhäufung und Überlagerung traditioneller Stubenmusik bzw. dessen extrahierter musikalischer Parameter, abgebildet auf die graphischen Verläufe des Alpenprofils.
feeded with 222 midifiles of alpine folk music as well as with the geologic profile of alpine mountain chains, the computer engine spits out musical gestures for liru and zither which correspond exactly to this: an accumulation and a superposition of traditional parlour music resp. their extracted musical parameters, mapped on the graphical characteristics of the alps.
In 2015 I was invited to work together with the Zagreb based choreographers Petra Hrašćanec, Ksenija Zec, Saša Božić on a new performance named “SAMPLING”.
Matea Bilosnić, Josipa Štulić, Marko Jastrevski, POGON Zagreb May 2015
Wassermusik Suite No.2 Warnow Version
Sebastian Gräfe, Matthias Kranebitter,
Projekt im Rahmen des Stipendiums der Akademie der Künste Berlin
Komposition zum ehrenvollen Empfang eines Flusses im Meer
Version für die Warnow mit 5 Posaunen
Posaunisten: Florian Juncker, Matthias Müller, Thomas Moore, Alon Stoler, Vladimir Veres
Ausgangspunkt der Zusammenarbeit des bildenden Künstlers Sebastian Gräfe und des Komponisten Matthias Kranebitter ist der Gedanke, einem Fluss bei seiner Ankunft im Meer besondere Ehre zu erweisen. An der Mündung ins Meer durchläuft der Fluss einen Transformationsprozess. Er ist zu maximaler Größe gediehen und endet zugleich, löst sich auf und geht in etwas Anderes über.
Zu diesem Anlass spielt eine Blaskapelle eine speziell für den Fluss geschriebene Komposition. Durch ihren Einsatz bei Begräbnis und Prozession bis hin zum Staatsempfang ist die Blaskapelle Sinnbild westlicher Traditionen. Hier spielt sie für den Fluss, sie „vermenschlicht“ ihn und macht ihn dadurch greifbarer. Die humorvolle Geste erlaubt uns, leichter mit dem Fluss, mit der Natur in Bezug zu treten, Theatralik und Schwere werden dabei spielerisch vermieden.
Die musikalische Komposition bildet den Fluss jedoch weder ab, noch handelt es sich um eine schlichte Huldigung; vielmehr ist das Werk rückübersetzt in die Logik des Flusses. Zum einen finden die musikästhetischen Qualitäten fließender Gewässer in ihrer Abhängig von Temperatur, Fließgeschwindigkeit, Salzgehalt etc. Beachtung in der Komposition. Desweiteren werden die Blasinstrumente teils direkt in das Wasser geleitet – die Komposition spricht also direkt die Sprache des Flusses.
recorded by Erik Carlson:
Echotecture Prolog (2016)
line-up: oboe, bass clarinet/ e-flat clarinet, soprano saxophone / baritone saxophone, bassoon, horn, trumpet, trombone, accordion, 2 violins, viola, 2 violoncelli, contrabass, percussion
duration: 9 minutes
date of premiere: 22.05.2016, Klangforum Wien, Semperdepot
Für das Projekt Echotecture der Szenographieklasse von Anna Viebrock an der Akademie der bildenden Künste Wien und des Klangforum Wiens entstand der Prolog des Konzert- oder Theaterabends, bei dem 15 Musiker, im Prospekthof des Semperdepot Wien auf 3 Etagen verteilt, gemeinsam eine musikalische Klangarchitektur entstehen ließen, die harmonisch wie auch instrumentatorisch nach der Architektur des Raumes angelegt wurde. Ein Klangteppich aus vielen individuellen Einzelstimmen gewoben, auch durch den spezifischen Nachhall des Raumes verschmolzen.