der Apfel aus Basra

Der Apfel aus Basra (2011)

Eine Kammeroper nach dem Libretto von Kristine Tornquist

Besetzung: Dschafar (Bariton), Kaufmann (Bariton), Frau des Kaufmanns (Sopran), Sohn des Kaufmanns (Mezzosopran), Sklave Raihan (Tenor), Dschafars Tochter (Sopran);
Flöte (auch Piccolo und Bassflöte), Klarinette (auch Bassklarinette, Altsaxophon, Tenorsaxophon, Baritonsaxophon), Fagott (auch Kontrafagott), Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Schlagwerk
Dauer: 45 Minuten
UA: 25.8.2011, Ankerbrotfabrik Wien
Sirene Operntheater, Ensemble Phace/Contemporary Music, Dirigent: François-Pierre Descamps

Die Kammeroper ist ein Auftrag des Sirene Operntheaters für das Projekt alf-laila-wa-laila zu Geschichten aus 1001 Nacht.  Die Idee der musikalischen Umsetzung war diejenige einer Karikatur, einer Überzeichnung der Charaktere und damit die Verschiebung der Handlung ins Groteske. Die wesentliche Opernfrage „Warum singen diese Menschen?“ wird hier mit einer pathologischen Verhaltensstörung der Charaktere beantwortet, ein schizophren cholerisch stotternder Kaufmann, eine theatralisch hypochondrische Kaufmannsfrau oder ein beleidigt jammernder, sich von der Welt missverstanden fühlender Sklave.

Ein Kaufmann reist weit, um seiner kranken Frau ihren Wunsch zu erfüllen: einen Apfel aus Basra. Durch eine Kette von Zufällen findet der Mann diesen kostbaren Apfel in den Händen eines schwarzen Sklaven wieder, der behauptet, ihn von seiner Geliebten zu haben. Ausser sich vor Zorn ersticht der Mann seine Frau. Vor dem Wesir und Richter Dschafar al-Barmaki enthüllen sich die wahren Zusammenhänge von Schuld und Unschuld und ein Schuldiger wird bestimmt.

Pressestimmen zum Apfel aus Basra