regenmacher

Die interaktive Klanginstallation Regenmacher wurd beim Budapester Festival Making New Waves 2006 in Zusammenarbeit mit dem ungarischen Lasertheater (www.lasertheater.hu) realisiert. Die zugrundeliegende Technik sind Laserstrahlen die bei Unterbrechung on/off-Signale an den Computer senden.

Ein Klang wird analysiert und in seine einzelnen Frequenzen zerlegt. Jeder Laserstrahl entspricht einer Frequenz. Ist der Raum leer, schwingt diese statische, stehende Klangfläche im Raum, quasi als Eigenklang des Raumes, die sich ganz langsam, Frequenz für Frequenz, in andere Klangkombinationen überfadet und sich so in ständigem minimalen Wandel befindet. Wird ein Strahl nun von einem Besucher unterbrochen, hört er auf zu klingen. Wird er wieder freigelassen, „tropft“ er allmählich in seinen ursprünglichen Zustand zurück. Dabei ist der Abstand zwischen den einzelnen Tropfen abhängig von der Dauer der Unterbrechung des Strahls, d.h. bei einer schnellen Bewegung durch die Strahlen folgen sehr schnelle Tropfen, bei langsamer Bewegung langsame Tropfen. Die Bewegung des Besuchers kreiert also Rhythmus in der Musik, sie lässt den Klang regnen.